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Freiwilliger Polizeidienst Berlin |
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Auf eine Neues.......
(Ein Beitrag vom Webmaster) |
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wäre wohl die passende Überschrift für das neue Jahr gewesen und für die Aufgaben, die vor uns liegen. Aber, und so will
es scheinbar der Parteienproporz oder besser das Machtstreben einiger Volksvertreter, wird schon der Anfang des Jahres für uns zur Schicksalsfrage. Immer mehr Freiwillige engagieren sich mit offen Briefen an
Abgeordnete, Parteien und Medien. |
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Es werden zahllose Argumente vorgetragen, die die Argumente für eine Auflösung ganz klar widerlegen. Die Reaktion jedoch
- gleich null. Die Freiwilligen, die sich besonders in Staat und Gesellschaft engagieren, und damit meine ich ALLE ehrenamtlich Tätigen, beteiligen sich besonders am politischen und gesellschaftlichen Leben der Stadt.
Es erfolgt jedoch Seitens der Politik keine Reaktion oder gar ein Eintritt in eine Diskussion. Es wird jetzt klar, was zu einer Politikverdrossenheit führt. Heute sind es die Freiwilligen der Polizei, morgen die der
Feuerwehr und des THW. Kätzerisch betrachtet könnte man unterstellen, dass bestimmte politische Kreise Angst vor der Institution “FP” hat, die ja über 40 Jahre einer der Garanten für Demokratie und Freiheit der Stadt
Berlin war. Ein Schelm, der noch böseres dabei denkt......oder? |
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Die Musikgruppe “Die Prinzen” besingt es doch in ihrem neusten Titel: “Das alles ist Deutschland, das alles sind wir”.
Auch wir sind ein Stück Deutschland, ein Teil der Geschichte unseres Landes. Wir wollen jedoch nicht zur Geschichte werden, sondern auch für unsere gemeinsamme Zukunft eintreten. Warum aber haben unsere Volksvertreter
Angst mit uns in den Dialog zu treten? |
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Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Befürworter des FP: Es ist jetzt Zeit das wir gemeinsam uns lautstark wehren,
Diskussion und Dialog einfordern, was nur ein Ziel haben kann: |
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KEINE AUFLÖSUNG DES FREIWILLIGEN POLIZEIDIENSTES BERLIN !!! |
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An dieser Stelle Dank allen Zeichnern unseres Gästebuches ! |
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Hier die Veröffentlichung eines Briefes des Kollegen Gerald R. aus der Direktion 5 (Süd) an den Regierenden Bürgermeister von Berlin:
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Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister, mit großer Bestürzung und Empörung habe ich von der beabsichtigten Auflösung des
Freiwilligen Polizeidienstes Berlin (FP) Kenntnis genommen. Im Jahr 2001 wurde ich in den FP aufgenommen und konnte in dieser Zeit einige Erfahrungen sammeln, die ich in diese Argumentation einfließen lassen möchte.
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Mein Motiv, mich im FP zu engagieren, besteht darin, meinen persönlichen Beitrag für die Sicherheit in Berlin zu
leisten. Für mich ist das Motto „Freund und Helfer“ mehr als eine Floskel. Die Vorstellung vom „Bürger in Uniform“ bekommt in diesem Zusammenhang eine unmittelbare Bedeutung. Von einem „Relikt des kalten Krieges“ kann
keine Rede mehr sein. Der FP wurde in den Jahren 1992 und 1999 reformiert und hat die elementare Aufgabe, die Polizei bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu unterstützen. Der Objektschutz,
ehemals Hauptaufgabe in Zusammenhang mit alliierten Einrichtungen, ist weitest gehend aus dem Aufgabenfeld verschwunden. Anläßlich erhöhter Sicherheitsmaßnahmen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurden die
FP-Angehörigen schriftlich aufgefordert, sich verstärkt für Objektschutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. |
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Durch Einführung des „Berliner Modells“ in der Polizeidirektion 5 ist Entlastung der Beamten auf der Straße von enormer
Bedeutung. Die Zeitspanne zwischen Anforderungs- und Eintreffzeit zeigt deutlich, dass die Kollegen der Schutzpolizei durch das erweiterte Aufgabenspektrum an andere Tätigkeiten gebunden sind und nicht umgehend
ausrücken können. Den Verriß des FP in den Medien als „Knöllchenschreiber“ und „Parkwächter“ empfinde ich als realitätsfern und polemisch. Der Aufgabenbereich gemäß „Gesetz über den Freiwilligen Polizeidienst (FPG)“
umreißt lediglich die Aufgabenbereiche. Aus Erfahrungen meiner ca. 40 Dienste, die ich bisher geleistet habe, erkenne ich viel detailliertere Aufgaben: |
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- Erhöhte Präsenz der Polizei – damit Präventionsarbeit - Erster Ansprechpartner vor Ort - Beginn der
Vorgangsbearbeitung zur Übergabe an zuständige Polizeikräfte |
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Der finanzielle Aspekt durch das Bearbeiten von Ordnungswidrigkeiten ist durchaus nicht zu unterschätzen, sollte aber
lediglich als Teil des Ganzen und nicht als Priorität gesehen werden. Wertvoll ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass sich der FP durch die erhobenen Verwarnungsgelder finanziell sozusagen selbst trägt. Die
Auflösung des FP aus Kostengründen wäre daher nicht nachvollziehbar. |
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Die Effizienz des FP besteht in der Delegierung von „Routinevorgängen“ gemäß FPG und FPRVO. Kostenintensive
Polizeivollzugsbeamte können damit von bestimmten Aufgaben entlastet werden und entsprechend ihrer Qualifikation wichtigere Aufgaben erfüllen – gerade in Bezug auf das Berliner Modell. Das oft mit saurem Gesicht
betrachtete Führen einer Schußwaffe entbehrt meiner Ansicht nach jeglicher Diskussion. Die Fälle, in denen die Angehörigen des FP von der Schußwaffe Gebrauch machen dürfen, sind eng definiert und per Gesetz festgelegt.
Das Führen der Schußwaffe stellt dazu einen nicht zu unterschätzenden Präventionsaspekt dar. Die Schießausbildung mit der Pistole ist jährlich zu absolvieren und mit den Erfüllungskriterien der Schutzpolizei identisch.
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Das Führen der Schußwaffe dient zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Gefahren für Leib und Leben. Die
Rechtsgrundlagen und Ausführungsbestimmungen hierzu sind eindeutig und werden regelmäßig in der Fortbildung behandelt. |
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Im übrigen Bundesgebiet wurden und werden Freiwillige Polizeidienste aufgestellt. In den Bundesländern Baden-Würtemberg
und Hessen sind die Kolleginnen und Kollegen in vielen Städten erfolgreich im Einsatz. Weitere Projekte in anderen Bundesländern sind in Vorbereitung. |
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Der Freiwillige Polizeidienst Berlin ist zeitgemäß. Denn er ist kosteneffizient. Er trägt sich selbst durch Einnahme von
Verwarnungsgeldern. Funktionseffizient durch Bearbeitung von Routinevorgängen zur Entlastung des Schutzpolizei, förderlich zur Erhöhung der Polizeipräsenz auf der Straße (Statisktik der Einsatzstunden), eine Möglichkeit
zum Engagement von Bürgern für Bürger. |
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Ehrenamtlich - jeder Angehörige übernimmt Verantwortung aus eigenem Antrieb (Motivation) |
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Perspektivisch ist sogar eine Erweiterung des Aufgabenspektrums sinnvoll: -Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln -
Bearbeiten von Verkehrsbehinderungen/Umsetzungen - Aufnehmen von Verkehrsunfällen mit nicht erheblicher Bedeutung - Ergänzung der technischen Dienste der Polizei, Bürotätigkeiten. |
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Mit Auflösung des Freiwilligen Polizeidienstes würde ein Stück Berlin verloren gehen. Nach 40jähriger Existenz hat er
von seinem Wert für die Bürgerinnen und Bürger und ihre Polizei nichts verloren. |
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Ich würde mich sehr freuen, das Thema persönlich mit Ihnen zu erörtern. |
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Freunde und Helfer – Bürger für Bürger. In diesem Sinne verbleibe ich mit besten Grüßen, Gerald R. Direktion 5, ÖS111 |
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Erschütternd und skandalös ist die Meldung, dass eine eventuell zukünftige Koalition im Abgeordnetenhaus von Berlin zwischen SPD
und PDS den Freiwilligen Polizeidienst auflösen will !Der Freiwillige Polizeidienst hat in seinem 40-jährigem Bestehen großartige Leistungen erbracht. Die Männer und Frauen haben sich insbesondere für die Schwächsten
in unserer Gesellschaft eingesetzt und einen hervorrangenden Job im Bereich Objektschutz gemacht. Insbesondere konnten jahrelang Übergriffe auf Asylbewerberunterkünfte verhindert werden. Eine Auflösung kann weder
sachliche noch finanzielle Gründe haben. Es scheint eher, dass es lediglich politische Zwänge gibt. Ähnliche Vorgehensweisen hatte bereits schon eine andere, bekannte Partei in ihrem Parteiprogramm: Öffnung der Knäste
- Entwaffnung der Polizei - Abschaffung der Bereitschaftspolizei ! Soll die Auflösung des FP ein erster Schritt in diese Richtung sein.......? Die Freiwilligen aus Berlin werden alle demokratischen Mittel ausschöpfen
um diese Auflösung zu verhindern und die Öffentlichkeit zu informieren. Briefe an die Parteien, an die Jüdische Gemeinde von Berlin und den Bundespräsidenten wurden verfaßt . Der
Bundespräsident hatte im Jahr der Freiwilligen zu mehr Engagement der Bürger aufgerufen und gefordert, die Freiwilligen zu unterstützen.................. Eine Eine Auflösung des FP, der Reiterstaffel und des Polizeiorchesters darf es nicht geben! Die Politik bezeichnet das Polizeiorchester als “nicht mehr Zeitgemäß”. Damit
verliert Berlin einen der wichtigsten Repräsentanten der Stadt. Ein Orchester das als Botschafter Berlins u.a. auch in Japan begeisterte...... Wir fragen uns: WER IST HIER NICHT MEHR ZEITGEMÄß ?Was will die neue Landesregierung in Berlin noch? |
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Nicht weniger empörend ist das: |
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