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§ 1 Polizeiliche Befugnisse
Den Angehörigen des Freiwilligen Polizeidienst, die gemäß § 4 des Gesetzes über den Freiwillige Polizeidienst bestellt sind, werden die nachstehenden polizeilichen Befugnisse übertragen, soweit sie zur
Erfüllung der Aufgaben nach § 1 des Gesetzes über den Freiwilligen Polizeidienst erforderlich sind: 1. auf Grund des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes: a) § 17, Allgemeine Befugnisse, b) § 18, Ermittlungen, Befragungen, Datenerhebungen,
c) § 21, Identitätsfeststellung, d) § 22, Prüfung von Berechtigungsscheinen, e) § 29, Platzverweisung, f) § 30, Ingewahrsamnahme von Personen, g) § 34, Durchsuchung von Personen,
h) § 35, Durchsuchung von Sachen, i) § 38, Sicherstellung von Sachen; 2. auf Grund des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes vom 27. April 1953 (BGBl. I S. 157/GVBl. S. 361), zuletzt geändert durch Gesetz
vom 14. Dezember 1976 (BGBl. I S. 3341/GVBl. S. 2836): §12, Ausübung des unmittelbaren Zwanges; 3. auf Grund des Gesetzes über die Anwendung unmittelbaren
Zwanges bei der Ausübung öffentlicher Gewalt durch
Vollzugsbeamte des Landes Berlin vom 22. Juni 1970 (GVBl. S. 920), zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. Februar 1992 (GVBl. S. 61): a) § 19, Gebrauch von Hiebwaffen und Reizstoffen,
b) § 20, Fesselung von Personen, c) § 11, Schußwaffengebrauch zur Verhinderung rechtswidriger Taten; 4. auf Grund der Straßenverkehrs-Ordnung: § 36 Abs. 1 und 5, Zeichen und Weisungen, Anhalten von Verkehrsteilnehmern; 5. auf Grund der Strafprozeßordnung: § 127 Abs. 1 Satz 1, vorläufige Festnahme; 6. auf Grund des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten:
§ 46 Abs. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in Verbindung mit § 163 b Abs. 1 Satz 1 1. Halbsatz Strafprozeßordnung, Feststellung der Identität, soweit die Angehörigen des Freiwilligen
Polizeidienst zur Erteilung von Verwarnungen nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten ermächtigt sind (§§ 57, 58). |