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Freiwillige Polizisten... Berlins stille Helden (Von Annett Conrad)
S-Bahnhof Grunewald. Ein Mann mit blauer Uniform steigt aus einem Polizeifahrzeug. Er geht zum jüdischen Mahnmal, überprüft jede Vertiefung an der Wand. Sprengstoff-Check. Rudolf K. ist im Einsatz - Streife für die Freiwillige Polizeireserve (FPR). 1958 Mitglieder hat die FPR in Berlin. Sie beschützen Asylantenheime, sichern jüdische Einrichtungen, helfen bei Großveranstaltungen. Bisher gab es diese Helfer nur in Berlin. Jetzt will Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) sogar in ganz Deutschland eine freiwillige Polizeireserve einführen. “Unseren Mitgliedern ist es zu verdanken, dass es in Berlin noch keine Überfälle auf Asylantenheime gab”, sagt FPR-Vize Michael Thürngel (57) und lobt seine Männer und Frauen: “Sie opfern ihre Freizeit dafür. Im letzten Jahr waren sie insgesammt 168.000 Stunden im Einsatz.” Fast ehrenamtlich - der Senat zahlt 8 Mark Aufwandsentschädigung pro Stunde. Bernd R. (38) ist seit sieben Jahren bei der FPR: “Ich wollte nicht nur schimpfen, sondern selber etwas für die Sicherheit in Berlin tun”. Zweimal in der Woche ist er unterwegs - jeweils 12 Stunden. “Unser Einsatz ist schon deshalb wichtig, weil die Polizei dadurch mehr Zeit zur Aufklärung von Verbrechen hat.......
Artikel anläßlich der Aktion “Berlin - aber sicher !” Eine Aktion von Bild Berlin- Bradenburg, der CDU Fraktion, SAT1 Regionalreport und Hundert,6 .
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